Ungefährdeter 5:0 Erfolg in Ulm

(hu) Mit einem 5:0 Auswärtssieg in Ulm macht der HSB seinen Meistertitel klar und steigt nach zwei Jahren wieder in die 1. Verbandsliga auf. Zwar war der Titel zwischenzeitlich kurz gefährdet, aber über die gesamte Saison gesehen ist der Titel absolut verdient.


Bis in die Haarspitzen war der HSB motiviert, man wollte und musste diese Partie unbedingt gewinnen um die Meisterschaft aus eigener Kraft zu schaffen. Und gleich ab der ersten Minute ließ der HSB keinen Zweifel aufkommen, wer hier das sagen auf de Platz hat. Man stand eng bei seinem Gegenspieler und bei Abschlag der Ulmer gingen die Stürmer des HSB gleich auf den Ballführenden und ließen ein geordnetes Aufbauspiel der Ulmer fast nicht zu. Da auch die Laufbereitschaft ohne Ball sehr gut war, drückte der HSB gleich auf das Ulmer Tor. Die Gastgeber fanden nicht ins Spiel und kamen zeitweise nicht einmal über die Mittellinie. Einzig allein die Chancenverwertung war erneut mangelhaft. T. Huber scheiterte freistehend vor dem Tor, einen hoch abgeprallten Ball vom Ulmer Tormann nahm Er als Nachschuss direkt, doch der Ball ging am Tor vorbei. Ein Schuss mit der argentinischen Rückhand von M. Kosa war etwas zu schwach und konnte vom Ulmer Keeper mit dem Schläger noch aus dem langen Eck gefischt werden. Nur zwei dieser hochprozentigen Möglichkeiten sollen erwähnt werden, einige mehr hatte der HSB im Schusskreis der Ulmer, die Kurzen Ecken nicht einmal hinzu gerechnet. Der HSB spielte aber geduldig weiter, wohl wissend das irgendwann zwangsweise ein Tor fallend würde, da man sich fast pausenlos in der Hälfte der Ulmer aufhielt. Und so kam es dann auch. Mitte der ersten Halbzeit erlöste C. Koch den HSB. Ein Angriff über die linke Seite mit anschließender Flanke in den Ulmer Schusskreis führte zu einem etwas unübersichtlichem Getümmel, der Ball sprang vor dem Schläger von C. Koch, der hielt drauf und er Ball landete flach und platziert im langen Eck. Geduldig spielte der HSB weiter, nur einmal kamen die Ulmer etwas aussichtsreich vor das Heidenheimer Tor. Aber G. Herrmann war dann hier zur Stelle und konnte klären. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es noch P. Popp der zum 2:0 erhöhte und einen Nachschuss nach einer Kurzen Ecke zum Halbzeitstand vollendete. Nach Wideranpfiff blieb das Bild das Gleiche. Der HSB drückte auf das Ulmer Tor, ging aber mit seinen Chancen fahrlässig um, Zwar war man mit mehreren Pfosten- und Lattentreffer etwas im Pech, muss aber aus dem Spielgeschehen heraus deutlich mehr Tore schießen. F. Laun vollendete dann endlich zum 3:0 nach einem Pass von der rechten Seite fand sein direkter Schupper den Weg ins obere rechte Toreck. Nach zwei weiteren Großchancen von M. Schlossarek und einem weiteren Pfostenschuss von P. Störrle, war es wieder M. Kosa der seine Torgefährlichkeit bewies. Zwei Treffer steuerte der Routinier zum Ergebnis bei zum Endstand von 5:0 für den HSB.

Nachdem der HSB in der letzten Saison noch von den Freiburgern abgefangen wurde, ist man jetzt als Aufsteiger nach zwei Jahren wieder zurück in der 1. Verbandsliga. Betrachtet man die komplette Saison und alle Spiele, ist der Aufstieg verdient. Zwar hatte die Mannschaft kurz nach der langen Pfingstpause einen kleinen leistungsmäßigen Einbruch, konnte sich dann aber wieder zum wichtigen Spiel gegen Tübingen fangen und an die guten Leistungen anknüpfen. Der 1:0 Sieg gegen den direkten Konkurrenten war dann die Folge und der Grundstein für den jetzigen Aufstieg. Trainer Franz Meier zeigte sich hochzufrieden mit der Mannschaft, wobei Er noch deutliches Verbesserungspotential im Spielaufbau und in der Chancenverwertung sieht. Auch die Konstanz muss über die gesamte Saison verbessert werden. Schon der kurze Leistungseinbruch hätte fast wieder die Meisterschaft gekostet.

Spannend wird die Frage werden, welche Spieler nach der Sommerpause weiterhin zur Verfügung stehen. Bei einigen Abiturienten steht nun der Studiumsbeginn bevor, bzw. Wehrdienst oder Zivildienst. Da aus dem Jugendbereich keine Verstärkung zu erwarten ist, muss das jetzige Augenmerk darauf gerichtet werden, das alle Spieler an Bord bleiben. Nur mit einem vollen Kader während dem Training und an den Spieltagen wird es möglich sein die 1. Verbandsliga zu halten und vielleicht mittelfristig wieder mit der Oberliga zu liebäugeln. Aber das sind längerfristige Ziele.

Vor der jetzt anstehenden Sommerpause wird das Training weitergehen. Vor allem bei den anstehenden Neuerungen in der nächsten Saison hat die Mannschaft nachhol Bedarf. Mit der Einführung des Self- Pass kommt es zu einer großen Änderung im Hockey- Spiel, die erst einmal aufgenommen und verarbeitet werden muss. Mit Beginn der neuen Saison müssen hier auch die Zuschauer etwas umdenken. Alle dürfen gespannt sein, wie sich dann das Spiel verändern wird.

Es spielten: G. Herrmann; J. Löbel, J. Ulrich, R. Neubrandt, T. Maurer, F. Schaubitzer, J. Jung, P. Swietalski, F. Laun, P. Laun, C. Koch, T. Huber, M. Kosa, P. Popp, P. Störrle.

Trainer: F. Meier

1 Kommentar zu “HSB macht den Meistertitel klar”

  1. HCT schreibt:

    Glückwunsch aus Tübingen, ihr habt es euch verdient:-)

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